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BeitragVerfasst: Di 25. Dez 2007, 12:12 
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kiwi_kirsch hat geschrieben:
weniger speichen? äh, wir hatten doch jetzt soweit erkannt, daß skidden eine zeimlich hohe belastung darstellt, was ich zwar nicht vorrechnen könnte, aber die kräfte und zug- und hebelverhältnisse ziemlich gut vor augen habe. ich denke mir, daß skidden so ziemlich die derbste belastung auf den nabenflansch darstellt, die bei irgendeinem fahrradmanöver entstehen kann. also denke ich mir weiterhin, daß gerade am zu skiddenden hinterrad eher <i>mehr</i> speichen als normal einen gedanken wert wären als <i>weniger</i>.. ??



Moin,

gegenfrage. Wieviele Lauferäder und Naben hast du schon durch skidden komplett zerstört???? Wir können es ja mal testen du bekommst meinen Hobel und probierst das Hinterrad an irgendeiner Stelle durch skidden zum defekt zu führen. Ich nehme deinen Bock für DH :-D........Die meisten defekten Naben die ich hatte und gesehen habe sind altersbedingt in den Ruhestand getreten. Beim MTB hingegen habe ich mir schon alles mögliche zusammen gefaltet.


Ein MTB mit 220mm Bremsscheibe und zB. einer Hope Mono 6ti( mit Ferodo belägen) hat eine unglaublich hohe Bremsleistung( im kw Berreich)und zudem lastet das komplette Gewicht dann auf dem Vorderrad.

Was haben wir den beim Fixie.....hinten mal mit glück ein 20er Ritzel und vorne ein 48 - 53er Kettenblatt und dann die verhältnissmäßigen schwachen Beine und ein entlasteter Reifen. Woher sollen da bitte schön die hohen Kräfte kommen????


Gruß und noch'n frohes Fest


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BeitragVerfasst: Di 25. Dez 2007, 13:35 
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Inwiefern unterscheidet sich eigentlich (in Hinblick auf die Belastung der Speichen, gell^^) Skidden von einer Rücktrittbremse oder auch Scheibenbremse mit der man das Hinterrad blockiert?

Wieviel Kraft die Beine haben dürfte ja relativ egal sein, wenns reicht um das HR zum Blockieren zu bringen.


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BeitragVerfasst: Di 25. Dez 2007, 23:25 
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naja kommt auf das gewicht aufm hinterrad an...

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BeitragVerfasst: Mi 26. Dez 2007, 17:53 
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Leute, bei Bordsteinen, Sprüngen und so weiter werden Zug- und Bremsspeichen gleichermaßen belastet. Da ist's wurscht, welche Speichenköpfe innen verlegt sind und welche außen.
Und im übrigen sind das keine "normalen", berechenbaren Verschleißfaktoren (systematische Fehler) sondern durch falsches Fahren verursachte Materialzerstörung (statistischer Fehler). Da bringt auch eine andere Speichenführung nichts.

@Chris2:
Es ging um den Unterschied Beschleunigen-Kontern.

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BeitragVerfasst: Mi 26. Dez 2007, 18:07 
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naja wenn ich bedenke dass die bremsleistung beim skidden nicht deutlich höher ist als bei starken kontern - wird auch die belastung nicht exorbitant höher sein als beim beschleunigen oder?!!

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BeitragVerfasst: Mi 26. Dez 2007, 21:35 
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So wie es der Schraner schreibt sind das halt Feinheiten, die entscheiden, ob das Laufrad 10 oder 30tkm läuft. Wenn einer so hohe Ansprüche beim selber Einspeichen setzen will... :)

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BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2007, 00:09 
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Jetzt rechnet doch mal andersrum:

An einem üblichen Fahrrad kann man das Hinterrad - egal ob mit Felgenbremse, Rückschritt, Skidden oder Kontern - mit maximal etwa 3 Meter pro Quadratsekunde bremsen. Mehr geht nicht. Dann verlagert sich der Masseschwerpunkt nämlich so weit nach vorn daß die Bodenhaftung abreißt. Wie gesagt, unabhängig von der Bremsmethode. Selbst bei "Stock in Speichen" käme nicht mehr raus.

Die Vorderradbremse hingegen schafft Bremsverzögerungen jenseits 6 Meter pro Quadratsekunde. Gute Fahrer kommen bis an die 10. Das bedeutet daß Bremsungen vorne erheblich mehr Belastung für die Speichen bedeuten als hinten. Wobei einschränkend aber zu sagen ist daß das nicht für ein felgengebremstes Vorderrad gilt. Wohl aber für eines, was per Scheibe oder Trommelbremse verzögert wird.

Das heißt was vorne für ein scheiben- oder trommelgebremstes Rad gilt reicht für ein Fixie lang und schmutzig aus. In jeder Lebenslage. Selbst die schlappe Trommel vorn bringt mehr maximale Bremsverzögerung als man am Fixie-Hinterrad je erleben wird.

Man kann also sagen: was speichenmäßig für ein olles Hollandfiets vorn funktioniert taugt auch fürs Fixie hinten, etwas böse gesagt. Zumindest in Sachen Belastung beim Bremsen. Was man ansonsten für Ansprüche hat (z. B. ob ein Laufrad exzessive Sprünge überleben soll etc.) steht mal auf einem anderen Blatt.


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BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2007, 11:22 
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Insofern denk ich ja auch, dass das so dramatisch nicht sein kann.
Nur dass es bei einem über die Nabe verzögerten Vorderrad eben nur eine Bremsbelastung gibt. Deshalb klingt die Frage für mich analog zu der, wie man ein Hinterrad mit Rücktritt oder Scheibe am sinnvollsten einspeicht.
Und ich persönlich denke, dass der Unterschied welche Speichen jetzt außen oder innen anliegen, schon beim Vorderrad so gering ist, dass man es eigentlich nur berücksichtigt, weil die Sache da eben eindeutig ist. Bei einem Hinterrad das auch über die Nabe verzögert wird, ist das in der Praxis vermutlich vernachlässigbar, und daher wenn man mit dem Selber-Speichen nicht schon ein hohes Level erreicht hat, eher müßig. Jedenfalls sind andere Dinge da erst mal wichtiger.

Ansonsten ist das wohl ne individuelle Sache; haut man beim Anfahren regelmäßig richtig in die Pedale oder kontert man häufig um Leben und Tod.. normal müsste aber (schrieb das hier schon mal jemand?) die Beinmuskulatur in Vorwärtsrichtung erst mal mehr Kraft aufbringen können, denk ich.
Sonst probiert es doch einfach mal aus: Wie viele Sekunden braucht ihr von 0 auf 30km/h (=8,3m/s), und wieviele von 30 auf 0?
Vielleicht wäre das ja mal ein grober Anhaltspunkt. Dann hat man zwar nur einen Durchschnitt über diesen Bereich und keine Spitzen.. aber ich wüsste nicht wieso die hier oder dar wesentlich höher oder niedriger ausfallen sollten. Beim Beschleunigen dreht sich die Nabe erst mal ein Stück weiter als der Rest vom Rad, bis auf den Speichen eine Spannung ist die dann die Felge beschleunigt, und beim Verzögern ist das im Prinzip ja das selbe in grün..

Sagt Schraner (oder andere "Gurus") denn nichts explizit zu diesem Fall von Hinterrad?
Wär sonst vielleicht ne Idee mal einen zu fragen..?


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BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2007, 13:20 
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dan hat geschrieben:
...ein olles Hollandfiets...


wat hebt je tegen hollandse fietsen?! die zijn echt gaaf! 0_ó


Zuletzt geändert von kiwi_kirsch am Fr 28. Dez 2007, 12:27, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2007, 20:28 
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Jopp, beim nabengebremsten VR wird die Sache eindeutig, da keine Zugspeichen sondern nur Bremsspeichen.

Hirni hat geschrieben:
Sagt Schraner (oder andere "Gurus") denn nichts explizit zu diesem Fall von Hinterrad?
Er schreibt, daß es eine philosophische Frage ist, jeder seine eigene Meinung hat und er beide Arten ausprobiert hat. Bei von ihm ordentlich fest gespannten Speichen gab es keine Ausfälle, egal wie rum :)

Ist halt ne Überzeugungssache. Ist auf jeden Fall mal toll, wenn sich einer Gedanken darüber macht und sein technisches Verständnis beweist. :)

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BeitragVerfasst: So 3. Feb 2008, 22:49 
nur mal kurze einspeichfrage:

soll man sowas besser "profis" überlassen oder kann man das auch selber machen? irgendwann ist ja immer das erste mal für alle..
also kann man viel falsch machen? auf was sollte man achten? danke und gruß


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BeitragVerfasst: Mo 4. Feb 2008, 00:12 
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gleichmäßige, gute, aber nicht <i>zu</i> straffe speichenspannung.


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